Privatize me!
sabine.nuss am 15. May 2008 um 21:47
Jetzt im Volltext verfügbar: privatize-me.pdf. Aber: Das ganze Heft ist überhaupt nicht teuer, grade mal fünfzig Cent und online zu beziehen.
Jetzt im Volltext verfügbar: privatize-me.pdf. Aber: Das ganze Heft ist überhaupt nicht teuer, grade mal fünfzig Cent und online zu beziehen.
Zwei Clips zeigen, wie ein Ich-Streik in Zeiten der Prekarisierung aussehen kann. Gedreht wurden sie zur Mobilisierung für den Euromayday. Guckst Du:
http://www.youtube.com/watch?v=RyOr6qPAvRo und
http://de.youtube.com/watch?v=KSnhnaF55b0
Wir versuchen es zu beantworten, in der gebotenen Kürze, im Hochschulheftchen dielinke.campus 4/2008. Bei der Gelegenheit möchte ich gleich auf den Relaunch unserer neuen Homepage “Das Kapital lesen.de” hinweisen. Stöbern und Entdecken.
Auf verschiedene Bitten hin kündige ich jetzt hier auf der Frontpage Vorträge und neue Publikationen von mir an, nicht mehr nur in der Rubrik “Texte” oder “Vorträge”. Den Anfang macht der eben erschienene Artikel “Von Open Source zu Crowdsourcing: Wettbewerbsvorteil dank einer Prise Kommunismus - Eine Kritik der Anreiztheorie des Eigentums”, erschienen in: FifF Kommunikation. Fachzeitschrift und Mitteilungsblatt des Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) e.V. Ausgabe 1/2008, Seite 47-51. Bis jetzt noch nicht online.
Das “Publik-Forum, Zeitschrift kritischer Christen” hat in der Ausgabe Nr. 18/2007 auf Seite 65 mein Buch rezensiert und kommt zum Schluss: “Den Streit um die digitalisierte geistig-kreative Ware nimmt Nuss als Anknüpfungspunkt, um am kapitalistischen System zu rütteln. Dennoch: ein lesenswertes Buch.” Dennoch? Dennoch: eine nette Rezension ;-)
Internationale Auslobung eines Preises zur Definition des Begriffs “Terrorismus”: “…die Bundesanwaltschaft verfolgt ihn. Die rot-grüne Koalition hat versucht, ihn neu zu definieren. Der Bundesgerichtshof muss ihn prüfen und unsere Freunde sollen seinetwegen angeklagt werden. Das Phantom des “Terrorismus”. Mit dem Paragraph 129a des Strafgesetzbuches sollen die Betätigung und die Mitgliedschaft in einer “terroristischen Vereinigung” juristisch verfolgt werden, doch selbst die höchsten Richter der Republik sind sich nicht ganz sicher, was darunter verstanden werden soll. Die Bundesjustizministerin denkt, dass nicht mal der 11. September terroristisch war, aber alle haben davor Angst. Das Strafgesetzbuch, die UNO und auch die EU haben gar keinen festgelegten Terrorismusbegriff und auch wir fragen uns aktuell: Was ist eigentlich Terrorismus? Wer ist ein Terrorist? Und was eine terroristische Handlung? Das Bündnis für die Einstellung des § 129a-Verfahrens sucht Eure/Ihre Definition für “Terrorismus”: juristisch, humoristisch, politisch. Wir akzeptieren Texte, Fotos, Videos, Podcasts, Postkarten, Plakate, künstlerische, wissenschaftliche oder journalistische Beiträge. Vorschläge von Einzelpersonen, Kollektiven, mit oder ohne Künstlernamen können bis zum 30. November 2007 eingesandt werden.” MEHR ZUM PREISAUSSCHREIBEN
Eine Kolumne dazu aus dem Freitag von Annett Gröschner, “Im Bötzowviertel”, sehr treffend, hier zum nachlesen: “Vor zwei Wochen traf ich meine frühere Nachbarin auf der Straße. Frau Knappe ist vor 85 Jahren im Bötzowviertel im Prenzlauer Berg geboren und hat sich seitdem keinen Zentimeter weit wegbewegt. Vor sieben Jahren wollte eine Sanierungsstelle sie in ein anderes Viertel umsetzen, aber Frau Knappe beharrte darauf, dass nichts auf der Welt sie in das Proletarierviertel jenseits der Greifswalder bringen würde. Ich habe damals nachsichtig gelächelt, weil ich der Meinung war, ob nun Kollwitzplatz oder Arnswalder Platz, es sähe sowieso überall gleich aus, aber irgendwie hat Frau Knappe Recht gehabt mit ihrer Behauptung, dass das hier nun mal das bürgerlichste Viertel vom Prenzlauer Berg sei, und darauf lege sie Wert. Ich will mehr »
Angenommen, es gibt eine riesige Fläche wilder Erdbeerfelder, auf denen ich meine Erdbeeren umsonst pflücken kann und genau daneben steht aber ein Bauer auf einem Feld, welches ihm gehört und er verlangt fünf Mark pro gepflücktem und selbst mitgebrachtem Eimerchen Erdbeeren. Keine Frage, wo ich meine Erdbeeren pflücke, oder? Das heißt, der Bauer, der da fünf Mark verlangt, wird nichts verkaufen (es sei denn, seine Erdbeeren sind wesentlich besser, größer, saftiger, oder was auch immer. Dann stimmt aber der Vergleich nicht mehr). Damit der Bauer nun aber Geld verdienen kann, benötigt er bestimmte „Rahmenbedingungen“, die ihm das Geld verdienen ermöglichen. Ich will mehr »
Von Mittwoch bis Freitag sabotierten Massenblockaden den reibungslosen Ablauf des Gipfels. Schon die Anreise vieler G8-Delegierter und -MitarbeiterInnen wurde erfolgreich behindert. Tausende unterliefen tagelang das vorher verhängte totale Demonstrationsverbot in der Nähe des Tagungsortes. Die GipfelteilnehmerInnen waren zeitweise in Heiligendamm eingeschlossen. Quelle: Indymedia
Umstellungsschwierigkeiten im Mittelalter. A comedy about medieval tech support, learning how to use a book. It’s from a show called Øystein & Meg (Øystein & I) produced by the Norwegian Broadcasting television channel (NRK) in 2001. The spoken language is Norwegian, the subs in Danish. It’s written by Knut Nærum and performed by Øystein Bache and Rune Gokstad.